Auf dieser Seite wollen wir Ihnen als verstreut lebende Gemeinde jeweils kurze unitarische Glaubensimpulse, Andachten und Denkanstöße geben. Dies kann zu christlichen Festtagen oder auch zu besonderen Anlässen sein. In unitarischer Tradition nennen wir solche Glaubensimpulse auch Lichtsprüche. Lassen Sie uns gern eine Rückmeldung zukommen. Wir würden uns freuen, mit Ihnen und Euch ins Gespräch zu kommen.


Lichtspruch zu Ostern 2021

April 2021

Nun begleitet uns die Pandemie schon über ein Jahr. Vieles musste umgeworfen, vieles neu gedacht werden. Manchmal überlege ich, wie unterschiedlich Menschen mit den Einschränkungen umgehen und auch wie unterschiedlich uns die Pandemie trifft. Eltern mussten ihren Familienalltag neu planen. Ärzte und Pflegekräfte kamen und kommen an ihr Limit. Und wer hat sich schon einmal mit einem LKW-Fahrer über seine Erfahrungen in den letzten Monaten unterhalten? Andere haben ihren Job verloren oder erleben reale Existenzämgste. Einige leben geradezu so, als hätte es nie eine Pandemie gegeben - während andere Ihnen nahestehende oder geliebte Menschen verloren haben oder selbst krank geworden sind. Andere mahnen an, dass es neben diesem tückischen Virus auch noch andere ungelöste Probleme wie den Raubbau an Mensch und Natur gibt. Zu allem Überfluss gibt es noch Menschen, die selbst solche Krisen noch für Ihre eigene Bereichung nutzen - oder weiter Zwietracht zwischen den Menschen schüren - in einer Zeit, die so offensichtlich nach Solidarität schreit.

Halten wir uns fest an unserem Glauben: Habe Mut und sei entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst. (Josua 1,9)


Gedanken zu Pfingsten 2020

Juni 2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer hätte sich Anfang des Jahres vorstellen können, wie sehr eine Infektionswelle unser Leben auf den Kopf stellen könnte? Das ganze Zusammenleben, die Kultur, die Geselligkeit, Partnerschaften, Vereinsleben, Feste, selbst Gottesdienste – allem ist die Unbeschwertheit genommen und einer Mischung aus Verboten des Staates und Geboten der Vernunft unterstellt. Dazu die wirtschaftlichen
Verwerfungen, die viele Existenzen bedroht und uns in kürzester Zeit die Abhängigkeiten und die Zerbrechlichkeit vieler Bereiche unserer Wohlstandsgesellschaft vor Augen geführt hat. Was heißt die Pandemie für uns als gläubige Christen? Unweigerlich fühlt man sich an die biblischen Plagen erinnert, und einzelne Stimmen gehen so weit zu fragen, ob Gott uns damit etwa bestrafen möchte? Mir persönlich geht dies zu weit, dem Konzept eines „strafenden Gottes“ habe ich noch nie etwas abgewinnen können. Ich halte es da eher mit Oscar Wilde, der gesagt hat: „Was für uns nach einer harten Probe aussieht, ist oft nur ein versteckter Segen“. Denn in allen Tiefen, in allen Krisen steckt auch immer die Gelegenheit, neue Wege zu beschreiten, alte Zöpfe abzuschneiden und neue Chancen zu ergreifen. Wie so oft in Gottes unergründlichen Wegen muss man nur richtig und mit der richtigen Geisteshaltung hinsehen. Daher halte ich es für hinderlich zu fragen, wofür will Gott mich bestrafen?“; vielmehr sollte die Frage lauten „welchen Weg zeigt mit Gott aus diesem Tal?“ Das heißt für mich Pfingsten feiern: Gottes Geist ist in uns. Die Erleuchtung wird kommen, wenn wir nur hinsehen. Gerade in diesen Tagen sollten wir froh und dankbar für Seine Gnade sein, die er uns täglich erweist, im Kleinen wie im Großen, und uns nicht grämen ob scheinbarer „Bestrafung“. Frohe und gesegnete Pfingsten!

Wie immer freue ich mich auf Ihre Reaktionen und Gedanken unter siegburg (ätt) christliche-unitarier (punkt) de.
Ihr & Euer Bernd.


Lichtspruch

Pfingsten 2020

Herr, in diesen außergewöhnlichen Zeiten, die unser gesamtes Leben vor unterschiedlichste Herausforderungen stellen, ja, die unsere Art zu leben vielfältig in Frage stellen, brauchen wir umso mehr Deinen Geist, wie Du ihn den Jüngern gesandt hast. Im Gedenken an diese Gnadengabe feiern wir Pfingsten und bitten Dich:
Sende uns Deinen Geist!
Erfülle uns mit Deiner Gnade!
Erleuchte die uns dunkel und unwirtlich erscheinenden Pfade!
Denn Du allein bist die Hoffnung für diese Welt. Amen.


Lichtspruch zu Ostern 2020

April 2020

Ostern ist eine Zeit der Freude. Jesus bleibt nicht im Tod, sondern wird von Gott bei sich aufgenommen. Ostern steht also für das Leben und die Überwindung des Todes. Es steht für das Vertrauen in Gott und sein Handeln. Es gibt uns Hoffnung für uns selbst und unser Leben. Im Jahreskalender steht Ostern für das Ende der Karwoche und der Fastenzeit und für den beginnenden Frühling. Zugleich steht Ostern für Gemeinschaft. Wir kommen zusammen als Familie oder Gemeinde, um gemeinsam zu feiern, zu beten und zu essen. Ostern ist insofern auch ein Fest der Beziehungen. Auch das jüdische Pessachfest, auf das Ostern zurückgeht und das an die Auswanderung auf Ägypten erinnert, betont die Gemeinschaft. Jesus selbst hat noch vor seinem Tod mit seinen Jüngern gemeinsam Pessach gefeiert (Markus 14, 12-26).

In diesem Jahr nun ist alles anders. Es gibt keine gemeinsamen Gottesdienste, Andachten oder Osterfeuer. Viele von uns empfinden Einsamkeit und Unsicherheit. Und dennoch sind wir miteinander verbunden im Glauben an unseren Herrn. Sprechen wir uns Mut zu und stehen wir füreinander ein.

Jesus sagte: In mir findest du Auferstehung und Leben. Ich tröste und ich rette (Johannes 11, 25)

Wir als Unitarier sind gerne für Euch da. Wer einsam ist oder einfach mal ein paar Worte wechseln möchte, ist herzlich eingeladen, zu schreiben.


Gedanken zum Herbst

Oktober 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

zur Karwoche erwähnte ich erstmals die „Fridays-for-Future“-Bewegung – wer hätte gedacht, dass diese sich nicht nur bis über die Sommerferien halten würde, sondern sich zu einer internationalen Bewegung ausgewachsen hat. Gerne fallen für die Initiatorin auch Begriffe wie „Heilige“ oder „neuer Messias“… was wohl genauso verfehlt ist wie die unsäglichen Hasstiraden mancher Schreiberlinge der sogenannten „sozialen Medien“.

Aber man fragt sich natürlich schon: Wo stehen wir denn als Christen im Umweltschutz, wenn wir schon keiner „heiligen Greta“ folgen wollen? Es wird viel vom „Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung“ geredet, aber seien wir mal ehrlich: Wo steht das denn in der Bibel geschrieben? Ich lese da nur „Macht euch die Erde untertan und herrscht über die Tiere [...] Alle samentragenden Pflanzen sollen euch zur Nahrung dienen“ (frei nach Gen 1, 28-30).

Man kann jetzt hoffen, dass Fracking von Erdgas, Erzeugen von Atommüll und Entsorgung von Plastik in den Weltmeeren eher nicht vom Autor zu „untertan machen“ hinzugerechnet wurde… das ganze Thema Umweltschutz, was ja eigentlich Menschenschutz ist, denn die Umwelt wird uns schon überdauern, konnte sich der bronzezeitliche Mensch des Buches Mose genauso wenig vorstellen wie der klassische Mensch zur Zeit Jesu. Die Umwelt schien übermächtig, endlos und der Mensch nur ein kleiner Spielball im Kampf ums Überleben. Wahrscheinlich ist es der tausende Jahre alte subjektive Eindruck der Endlosigkeit von Ressourcen für jeden Einzelnen, der es uns so schwer macht einzusehen, dass wir durch unser Handeln die Umwelt in einem Maße zerstören, dass uns bald keine Erfindung mehr helfen wird. Und dass jeder Einzelne, so klein und unbedeutend er auch im Weltgefüge scheinen mag, sein Handeln hinterfragen und überlegen muss, ob er weiter ungebremst auf Kosten der kommenden Generationen leben möchte.

Ich weiß nicht, ob Sie an das Jüngste Gericht glauben – aber stellen Sie sich doch einmal vor, der Herr fragt Sie nach Ihrem Handeln trotz besserer Einsicht – glauben Sie, er würde mit der Antwort „habe nix gemacht, weil sonst hat es ja auch keiner gemacht und genutzt hätte es eh nix“ zufrieden sein?

Wie immer freue ich mich auf Ihre Reaktionen und Gedanken unter siegburg (ätt) christliche-unitarier (punkt) de.

Ihr & Euer Bernd.

Lichtspruch

Oktober 2019

Herr, in der dunkler werdenden Jahreszeit brauchen wir Dein Licht umso mehr. Erfüllt ist die Natur von Unwirtlichkeit, Zerfall und Rückgang. Doch wissen wir, dass es kein Ende ist, sondern ein Kraftschöpfen für den Neuanfang. Leben spendender Regen tränkt die Erde, wie Du uns mit Deinem Segen tränkst, um uns zu beleben. Der Kälte in der Natur wollen wir die Wärme des Herzens entgegen setzen. Sei unser Licht! Amen.


Glaubensimpule im Sommer

Juni 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

zurzeit wird vielfach in den Medien eine Studie erwähnt, wonach sich bis zum Jahr 2060 die Mitgliederzahl in den großen christlichen Kirchen in Deutschland halbiert haben wird. In der zugehörigen Diskussion fällt mir auf, dass sehr wenig davon gesprochen wird, Menschen zum Glauben an den Einen Gott und an die Lehren von Jesus Christus zurück zu gewinnen. Statt dessen heißt es, man müsse Menschen für die Kirche gewinnen. In die Kirche zurück bekommen. Das Interesse an der Kirche wecken. Für die Sache der Kirche begeistern. Oder gleich: den Ausfall der Kirchensteuer kompensieren. Mir fällt dabei ein Wort aus der Matthäus-Passion ein: „… deine Sprache verrät dich!“ (Mt 26,73) Soll es wirklich zuvorderst um das Bewahren von tradierten Institutionen gehen, oder um die Verkündigung der Frohen Botschaft? Ich möchte nichts Böses unterstellen, aber ist es möglich, dass es einzelnen Menschen eher um das Bewahren von Strukturen, Deutungshoheiten und Komfortzonen geht als um die Sache Christi?

Ich denke, keinen von uns kann die Auflösung der großen christlichen Kirchen und die damit verbundene Ent-Christianisierung freuen, und für Schadenfreude ist kein Platz – auch wenn sie nach unserer Auffassung seit 1700 Jahren gewaltig irren. Für uns stellt sich vielmehr die Frage, wie wir unseren Glauben in Zukunft organisieren wollen, ohne dogmatische Fesseln und starre Machtstrukturen, doch mit dem Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Verbundenheit in Jesu Wort und Gottes Geist. In näherer Zukunft bekommt das Wort „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18, 20) jedenfalls eine ziemlich wörtliche Bedeutung…

Was erwarten Sie von einer Glaubensgemeinschaft? Wie immer freue ich mich auf Ihre Reaktionen und Gedanken unter siegburg (ätt) christliche-unitarier (punkt) de.

Ihr & Euer Bernd


Lichtspruch

Juni 2019

Nun ist der Sommer in voller Pracht zugegen. Schon nähert sich der längste Tag – die größte Vorherrschaft des Lichts über die Dunkelheit. Doch unausweichlich werden auch die Nächte wieder länger werden, so wie von Anbeginn der Zeit an. Herr, der Du über Licht und Dunkelheit herrschst: bleibe bei uns, erquicke uns im Licht und führe uns in der Dunkelheit! Amen.


Lichtspruch

Mai 2019

Herr, in diesen Tagen entzündest Du unser Licht aufs Neue, durch Deine wärmende Kraft der Sonne. Sie vertreibt die Kälte und die Dunkelheit, bringt die Pflanzenwelt zum Wachsen und Blühen, und schenkt uns Menschen Freude und Zuversicht. Lass uns als Deine Kinder einen Teil dieser Kraft nehmen und in die Welt tragen, wo sie noch kahl und leer ist. Amen.

 

Gedankenimpulse zur Karwoche

April 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit dem heutigen Palmsonntag beginnt im christlichen Kirchenjahr die Karwoche, die letzte Woche der Fastenzeit. In den katholischen Kirchen ist es Tradition, an diesem Tag zum ersten Mal die Passion Christi zu verlesen (zum zweiten Mal ist das am Karfreitag der Fall). Dieses Jahr war die Leidensgeschichte nach Lukas an der Reihe. Dort heißt es, als Jesus auf dem Kreuzweg den weinenden Frauen am Wegesrand begegnete (Lukas 23, 28-31):

„Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: Töchter Jerusalems, weint nicht über mich; weint vielmehr über euch und eure Kinder! Denn siehe, es kommen Tage, da wird man sagen: Selig die Frauen, die unfruchtbar sind, die nicht geboren und nicht gestillt haben. Dann wird man zu den Bergen sagen: Fallt auf uns! und zu den Hügeln: Deckt uns zu! Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dürren werden?“

Bei diesen sehr verbitterten und grausamen Worten musste ich an einige aktuelle Diskussionen im Rahmen der „Fridays-for-Future“-Schülerdemonstrationen denken, die man in diversen Foren verfolgen kann. Hier vertreten einige Menschen die Meinung, dass der Ausweg aus der globalen CO2-Krise und der Erderwärmung letzten Endes nur sein könne, wenn wir weniger Kinder bekämen, die warm wohnen, essen, konsumieren und reisen und so die Krise verschlimmern.

Sind wir schon so weit? Sagen wir auch zu den Hügeln: deckt uns zu? Preisen wir selig die Unfruchtbaren? Sind wir nicht mehr das „Salz der Erde“, sondern ihr Feind - und heißt es nicht mehr: „Seid fruchtbar und mehret euch“, sondern „besser für die Welt, wenn es weniger von uns gibt“?

Sicher sind das krasse Meinungen einer Minderheit, doch ich denke, dass die Karwoche als Höhepunkt der Fastenzeit Anlass genug sein sollte, sich einmal selbstkritisch in Frage zu stellen – nämlich ob es für die Welt gut ist wenn alle so leben würden wie man selbst… ob man grünes oder dürres Holz ist.

Wie immer freue ich mich auf Ihre Reaktionen und Gedanken unter siegburg (ätt) christliche-unitarier (punkt) de.

Ihr & Euer Bernd.

 

Gedankenimpulse zur Fastenzeit

März 2019

Hallo zusammen,

mein Name ist Bernd, und ich bin der neue Ansprechpartner im Rheinland / Bergischen Land für die Christlichen Unitarier. In loser Folge werde ich jeweils ein paar Zeilen mit Gedanken und vielleicht auch Denkanstößen hier veröffentlichen – und natürlich freue ich mich auf Ihre Reaktionen darauf, gerne per Mail an: siegburg (at) christliche-unitarier (punkt) de

Nun sind die tollen Tage vergangen, und die Fastenzeit ist da. Kürzlich las ich, dass auch viele Nichtchristen diese begehen auf die ein oder andere Art, und dass die Beweggründe hierfür durchaus teilweise „quasireligiös“ zu sehen seien. Ob man nun auf das Internet verzichtet, auf fettes Essen, auf Bier oder auf Shoppen – vielfach versuchen Menschen, aus der täglichen Mühle heraus zu treten und über bewussten Verzicht vielleicht den Scheinwerfer der Anstrengungen etwas zu drehen. Konsum und immer schnelleres Laufen im Hamsterrad sind wohl doch nicht für alle Menschen das Nonplusultra der Lebensführung.

Was ist dabei aber nun eventuell „quasireligiös“? In unserer eigenen christlichen und jüdischen Denkweise steht das Fasten in einer wichtigen ununterbrochenen und langen Tradition als Mittel zur Besinnung auf Gott durch Abwenden vom irdischen Völlen und Raffen (krass gesprochen), und damit zur innerlichen Vorbereitung auf das große Geschenk der Passion Christi und seiner Auferweckung von den Toten, dem Zentrum unseres Glaubens - hat Gott uns doch über die von den Jüngern körperlich erfahrbare Himmelfahrt Seines Christus den Weg zum ewigen Leben in Seiner Herrlichkeit gezeigt.

Lässt man das Religiöse in unserem Verständnis nun weg, zeigt aber auch durch Fasten die Skepsis an der „neuen Religion“ Konsum und Leistungsgesellschaft, wohin stellt einen das? Zeigt es nur eine große Unsicherheit, die auf einen Wink wartet? Oder ist es schon ein Schritt in die „richtige“ Richtung? Keiner wird das so pauschal beantworten können. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Gespräche, die sich aus vertrauensvollen Fragen zu diesen Motivationen ergeben, sehr interessant sein können, dabei helfen, sich selber zu hinterfragen, und einem auch oftmals neue Blickwinkel auf seine Mitgenossen öffnet. Es lohnt sich!


Lichtspruch

März 2019

Wir entzünden diese Flamme mit der Hoffnung nach Frieden und Gerechtigkeit in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Im Epheserbrief werden wir aufgefordert, uns nicht über andere zu erheben und in Liebe aufeinander zuzugehen. Lasst uns an diesem Gedanken festhalten und ihn auch im beruflichen und privaten Alltag Berücksichtigung finden. Lasst uns einander zuhören und verstehen - mit unsereren Stärken, unseren Überzeugungen, aber auch unseren Unzulänglichkeiten. Gott gebe uns Frieden.